
Wie man seine Deckenheizungen wirklich „intelligent“ macht
Die meisten Heizgeräte strömen einfach nur heiße Luft aus – bis der ganze Raum wie eine Sauna wirkt. Infrarot-Heizgeräte sind anders. Sie kümmern sich nicht um die Luft – sie strahlen die Wärme direkt auf Sie sowie auf alles, worauf Sie sitzen, ab. Es fühlt sich an, als stünde man an einem sonnigen Ort an einem kalten Tag.
Doch das Beeindruckende passiert, wenn man aufhört, den Schalter am Schrank zu bedienen, und stattdessen das Haus selbst das Steuern überlässt.
Die langweilige (aber wichtige) Verkabelung
Man kann diese Geräte einfach nicht in einen billigen Smart-Stecker stecken und damit fertig sein. Diese Heizgeräte verbrauchen viel Strom. Wenn man versucht, ein 1500-Watt-Heizgerät über einen schwachen 10-Ampere-Schalter zu betreiben, riskiert man eigentlich einen Defekt des Geräts.
Man braucht daher einen robusten Smart-Schalter oder einen Zigbee/Matter-Schalter, der die Belastung bewältigen kann. Das bedeutet zwar etwas mehr Arbeit vorab, aber es ist besser, als die Verkabelung wegen falscher Entscheidungen ersetzen zu müssen.
Wärme – sofort
Der Vorteil von Infrarot-Heizgeräten ist, dass man nicht warten muss. Es gibt keinen Lärm von Maschinen, die sich zehn Minuten lang aufwärmen müssen. Sobald der Stromkreis geschlossen wird, spürt man schon die Wärme.
Hier kommt das „Smart Home“-Konzept ins Spiel: Man kann beispielsweise Geofencing einrichten, sodass die Heizung aktiviert wird, wenn man in die Einfahrt fährt. Oder man kann die Heizung mit dem Wecker synchronisieren. Sobald man den Raum betritt, ist es bereits angenehm warm. Man muss nicht mehr warten, bis der Raum „auf Temperatur kommt“.
Ein paar Dinge, auf die man achten muss
Es ist nicht alles so einfach wie „stecken und loslegen“. Durch die Verwendung intelligenter Steuergeräte kommen zusätzliche Elektronikkomponenten in die Decke. Stellen Sie sicher, dass genug Platz vorhanden ist, damit die Komponenten nicht überhitzen.
Außerdem sollte man bedenken, dass die Wärme in eine bestimmte Richtung strahlt. Wenn man das Gerät an einer beliebigen Stelle platziert, bekommt man entweder einen extrem heißen Stuhl oder einen eiskalten Sessel. Machen Sie also vorher eine Planung, wo genau die Wärme ankommt, bevor Sie Löcher in die Decke schneiden.