
In einer Glasproduktionslinie, bei der 600 Teile pro Stunde hergestellt werden, ist der Trockner für das Siebdrucken kein „nice-to-have“ – er ist vielmehr ein Engpass. Wenn die Tinte nicht schnell genug trocknet, stapeln sich die Teile, die Druckmaschine steht still und der Zeitplan gerät ins Wanken. Eine unzureichende Heizleistung führt zu Resthaftigkeit der Tinte, beschädigten Druckergebnissen sowie zu Ausschuss, der neu bearbeitet werden muss. Wir haben diesen Trockner entwickelt, damit bei der Produktion stets konstante Ergebnisse erzielt werden können – Schlagzeiten, Wiederholgenauigkeit und die Stromkosten hängen dabei von konkreten Zahlen ab.
Was wirklich wichtig ist: Der Trockner nutzt Kurzwellen-Infrarotstrahler, um Energie direkt in die Tintenschicht zu leiten – ohne dass das Glas selbst erhitzt wird. Die maximale Leistung passt sich der Geschwindigkeit der Produktionslinie an, und die Verweildauer wird genau kontrolliert, damit die bedruckte Fläche gleichmäßig trocknet. Die Heizelemente sind so angeordnet, dass sowohl die Ränder als auch der Mittelbereich die gleiche Wärmemenge erhalten. Durch PID-Steuerung mit Rückkopplung bleibt das Temperaturprofil stabil, auch wenn sich die Umgebungsbedingungen ändern. Dadurch bleiben die Ergebnisse wiederholbar, und die Lebensdauer der Heizelemente ist lang genug, um Umstellvorgänge zu reduzieren.
In der Glasproduktion zählt nur die Qualität – und dafür ist Geschwindigkeit zweitrangig. Die SWIR-Heizung sorgt für eine schnelle Trocknung, ohne dass das Substrat beeinträchtigt wird. Dadurch wird das Risiko von thermischem Stress sowie Brüchen vermieden. Der Trockner sorgt dafür, dass die bedruckte Oberfläche trocken und widerstandsfähig bleibt – somit wird die Tinte beim weiteren Bearbeiten nicht verschmiert. Der Energieverbrauch bleibt niedrig, da die Heizelemente schnell geschaltet werden und nur so lange arbeiten, wie nötig ist. Selbst bei hoher Leistung liegen die Kosten pro Stück niedriger – was wiederum zu geringeren Gesamtkosten pro Bestellung führt.
Einige wichtige Punkte für den Einsatz im Betrieb: Die Installation ist bei den meisten Pressen einfach – doch Rahmen und Reflektoren müssen exakt auf die Bedruckungsfläche ausgerichtet sein. Selbst kleine Fehlstellungen führen zu uneinheitlicher Trocknung. Der Trockner funktioniert am besten, wenn die Tintendicke konstant ist und die Emitivität des Substrats stabil ist. Bei Glas mit niedriger Emitivität ändert sich die Wärmeübertragung – daher müssen die Einstellungen gegebenenfalls angepasst werden. Halten Sie immer Ersatzheizelemente bereit und achten Sie auf den Luftstrom – Staub in den Quarztuben verringert die Effektivität des Systems und erhöht den Energieverbrauch.