
Auf dem Glasboden ist die Zuverlässigkeit des Ofens keine zusätzliche Eigenschaft – sie ist vielmehr entscheidend dafür, ob der Prozess weiterlaufen kann oder ob der Ofen stundenlang stillsteht. Wenn die Komponenten des Ofens versagen, sinkt die Temperatur, die Verformungen des Glases werden unkontrolliert, und es entstehen Spannungsrisse im tempereden sowie gebogenen Glas. Wir entwickeln unsere Komponenten so, dass sie die Hitze über mehrere Schichten hinweg halten können.
Was wirklich wichtig ist
Wir verwenden Quartz-Halogen- oder hochreine Quarzkapseln – sie reagieren schnell und halten die Emittivität innerhalb eines bestimmten Bereichs konstant. Es kann mit 120–240 V, einzphasig oder dreiphasig, gearbeitet werden; dabei wird die Leistungsintensität jeweils der jeweiligen Ofenzone angepasst. Dadurch entstehen keine Hotspots. Die Anschlüsse sind Keramikterminals oder passende Stecker, die auf die gängigen Abmessungen der Ofeneinheiten abgestimmt sind. Das Ergebnis ist eine vorhersehbare Temperaturhomogenität – genau das, was man für eine konstante Behandlung des Glases benötigt.
Das Glas wird in wiederholbaren Wärmeschleifen bearbeitet. Die Komponenten erreichen schnell die gewünschte Temperatur, halten diesen Wert innerhalb enger Toleranzen und kühlen sich wiederum vorhersehbar ab. Dadurch werden die Pläne für die Behandlung des Glases nicht gestört. Die Energieverteilung bleibt konstant, denn die Heizkurve folgt den Anforderungen des Prozesses – und nicht umgekehrt. In der Praxis bedeutet das weniger Nacharbeiten, weniger verschwendete Chargen und eine Planbarkeit des Betriebs.
Die Installation ist einfach, doch die Geometrie des Ofens sowie die Luftströmungen beeinflussen weiterhin die Lebensdauer der Komponenten. Passt die Leistung an die Belastung der jeweiligen Zone an und überprüft vor dem Austausch unbedingt die Montageabstände. Wir liefern Ersatzkomponenten sowie Adapter für gängige Hersteller von Glasöfen, sodass ein schadstofffreier Austausch ohne viele Nacharbeiten möglich ist.
Erwarten Sie einfach ein etwas anderes Aufwärmverhalten, bis sich die Masse des Ofens sowie die Kontrollmechanismen wieder eingependelt haben. Führen Sie nach dem Austausch einen kurzen Testlauf durch, um das Profil zu bestätigen.